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Action-Filme

The Predator (2018)

Der deutsche Titel lautet Predator – Upgrade. Es handelt sich um den sechsten Film, in dem die jagdhungrigen Außerirdischen mit dem Namen Predator die Erde besuchen. Regie führte diesmal der amerikanische Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Shane Black, der im allerersten Predator von 1987 mitspielte. Auch im Actionfilm Iron Man 3 von 2013 führte er Regie. Predator wurde unter anderem 2018 von der IGN – der amerikanischen Netzwerkseite mit Spezialisierung auf Multimedia und Videospiele – für eine Auszeichnung als bester Actionfilm nominiert. Die Filmkosten beliefen sich auf etwa 88 Millionen Dollar. Er spielte mit knapp 160,5 Millionen Dollar fast das Doppelte wieder ein und ist somit auf finanzieller Ebene ein voller Erfolg.

Das Geheimnis der Alientechnologie

Ein Scharfschütze namens Quinn McKenna (Boyd Holbrook) befindet sich eigentlich auf der Jagd nach einem kubanischen Drogenbaron im Ausland. Durch Zufall begegnet er dabei einem Predator, der auf der Erde notlanden musste, weil sein Raumschiff zu stark beschädigt wurde. Er überlebt die Begegnung und bedient sich an der Ausrüstung der fremden Kreatur. Als das Wrack des Raumschiffes geborgen wird und die Wissenschaftlerin Dr. Bracket (Olivia Munn) den Fall untersuchen will, kommt es erneut zu einem desaströsen Zwischenfall. Die militärische Führung hat beschlossen, den Soldaten Quinn von der Bildfläche zu schaffen, um den Vorfall geheim zuhalten. Doch während des Abtransports gelingt es ihm zu entkommen.

Mc Kenna begibt sich in eigener Sache auf die Suche und schließt sich dabei mit einem Kollegen und der Wissenschaftlerin zusammen. Durch ein Versehen wird auch seine Familie in die brisante Angelegenheit involviert und der Helm eines Predators gelangt in die Hände seines Sohnes Rory. Natürlich will der ursprüngliche Besitzer seinen Helm zurück und sucht diesen. Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, dass der Sohn McKennas (Jacob Tremblay), der das Asperger-Syndrom hat, in den Focus eines der höher entwickelten Predatoren gerät. Denn der Junge verfügt aufgrund seiner genetischen Disposition über besondere Fähigkeiten, die das Interesse der Außerirdischen geweckt haben. Erneut kommt es zum Konflikt zwischen den Außerirdischen und den Menschen, die versuchen, hinter das Geheimnis der fremden Technologie zu kommen.

Möge die Jagd beginnen

Der adrenalin-geladene Action- und Science-Fiction-Blockbuster wartet mit einer Reihe interessanter Ideen und einer Geschichte auf, die die Zuschauer an vielen Stellen überraschen dürfte. Die Komposition der zur Geschichte passenden Atmosphäre wirkt ansprechend, und die insgesamt aufwendige Machart wird im Endprodukt absolut sichtbar. Auf der filmtechnischen Ebene überzeugt er auf ganzer Linie. Und auch die Besetzung der Rollen stellt sich als überaus gelungen heraus. Der Überlebenskampf der bunt durchmischten Gruppe von draufgängerischen Soldaten und die Interessenskonflikte der übrigen Beteiligten und Zivilisten werden durchaus überzeugend dargeboten. Besonders die Umsetzung der Kostüme und Make-ups tragen sehr zum gelungenen Gesamtbild bei. Alles in allem ist Predator – Upgrade eine Augenweide für Actionfreude und Fans der blutigen Predator-Geschichten. Der Film verspricht 107 Minuten mit prall gefüllter Unterhaltung und einer ordentlichen Ladung Action – Altersfreigabe ab 16 Jahren.

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